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Intensiverer Geschmack auf Grund von Soße Hoher Wasseranteil gut für Diäten des Hundes

Das richtige Hundefutter für den Vierbeiner

 

Für Hunde spielt das richtige Hundefutter eine wichtige Rolle. Nur wenn Ihr Hund ausreichend mit Nähstoffe, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, bleibt Ihr Hund dauerhaft fit. Jedoch kann man das passende Hundefutter nicht pauschalisieren. Ein Welpe hat andere Futteransprüche als ein älterer Hund.

So ist jedoch auch die Rasse und Größe des Vierbeiners ausschlaggebend.

 Das richtige Hundefutter für den Welpen

Gerade bei Welpen ist die Ernährung besonders grundlegend, da diese sich noch in der Entwicklung befinden. So braucht ein Welpe viele Proteine und Phosphor bzw. Calcium für den Knochenaufbau. Fragt man Hundehalter nach der Ernährung ihrer Welpen, so hat jeder eine andere Meinung. Adultes Hundefutter eignet sich nicht für Welpen. Gerade dort fehlen an vielen Stellen die oben genannten wichtigen Nährstoffe für den Welpen. Doch was eignet sich nun für den Welpen?

Der allgemeine Irrglaube, dass Hundefutter mit einem hohen Proteingehalt dazu führen, dass der Hund größer wird, wurde Ende der 80er Jahre widerlegt. Die Größe des Hundes ist genetisch vorbestimmt und lässt sich nicht ändern.  Jedoch gibt es heute noch Tierärzte und erfahrene Hundebesitzer, die diese Lehrmeinung vertreten und daraus falsche Empfehlungen aussprechen. Damit ein Welpe gesund wachsen kann, muss mehr Energie aufgenommen werden als verbraucht wird. Natürlich sollte nicht zu viel Futter angeboten werden.

Gerade die ad libitum Ernährung ist bei Welpen sehr kritisch. Durch das frei zur Verfügung gestellte Hundefutter, nimmt der Welpe mehr Energie auf als benötigt. Er erreicht sein adultes Gewicht schneller als vorgesehen und wächst zu schnell in die Höhe. Durch das rasante Wachstum können das Skelettsystem sowie die Organa nicht richtig ausgebildet werden. Insbesondere bei größeren Hunderassen können so Spätfolgen auftreten. Es gilt also zu beachten, dass die richtige Menge an Welpenfutter angeboten wird. Sollte es dennoch zu einer Überfütterung gekommen sein, sollte man keineswegs auf adultes Hundefutter wechseln. Dieses bietet nicht die benötigten Nährstoffe für ein gesundes Wachstum der Organe und des Skelettsystems, und sollte daher erst ab einem Alter von 8 bis 10 Monaten angeboten werden.

Ab wann sollte der Welpe Trocken bzw. Nassfutter erhalten?

Welpen sollten frühestens nach der 8. Woche von ihrer Mutter getrennt werden. Die Muttermilch bietet dem Welpen alles an, was er an Nährstoffen benötigt. Ab der 5. Woche kann jedoch Trockenfutter zur Ergänzung angeboten werden. Der Vorteil hier ist, dass die Ernährungsumstellung für den Welpen, bei der Trennung, nicht plötzlich eintritt. Nach 8 Wochen kann ohne weiteres ausschließlich Welpenfutter angeboten werden. Ein Alleinfuttermittel bietet alle wichtigen Nährstoffe und ist somit ausreichend.

Nahrungsergänzung für den Welpen

Zur weiteren Stärkung und Unterstützung können sogenannte Nahrungsergänzungsmittel dem Hundefutter hinzugefügt werden. Gerade bei Unverträglichkeiten des Hundes, bieten sich solche Präparate an. Die Getreideallergie kommt hierbei am Häufigsten vor. Um dem Welpen trotz der Unverträglichkeit ein gesundes Wachstum zu ermöglichen gibt es spezielle Präparate um den Mangel auszugleichen. Um einen gesunden Knochenbau zu unterstützen eignen sich hervorragend Kalk und Calcium Ergänzungen. Bei der Dosierung ist jedoch Vorsicht geboten. Überdosierungen sollten vermieden werden, da solche zu Schädigungen führen können. Ein gutes Beispiel an dieser Stelle ist der sogenannte Knochenkot bei Hunden. Bei einer zu hohen Calciumaufnahme (Beispielsweise durch Knochen), erscheint der ausgeschiedene Kot weiß und bröcklig. Die Folgen sind oft Durchfall und Verstopfung.

Auch bei Verdauungsproblemen eignen sich Nahrungsergänzungen für Welpen, um diesen entgegen zu wirken. Bei Verstopfung eignen sich abführende Präparate, wie Milchpulver oder Lactosehaltige Substanzen. Trotz der großen Auswahl an Nahrungsergänzungen für Welpen sollte man zuerst den Tierarzt hinzuziehen und dessen Meinung einholen. In den wenigsten Fällen sind solche Nahrungsergänzen notwendig für den Welpen, da eine ausgewogene Ernährung durch ein Alleinfuttermittel fast immer gewährleistet ist.

 

Was Welpen nicht essen sollten

Es gibt vielerlei Dinge, die ein Welpe nicht essen sollte. Auch die gut gemeinten Kleinigkeiten vom Mittagstisch bürgen Gefahren. Um eine Belastung des Verdauungstraktes zu vermeiden sollte auch zusätzliche Leckerli verzichtet werden. Aber nicht nur Durchfall und Unwohlsein können folgen solcher kleinen Fütterungen sein, sondern auch Nierenschäden und Schlimmeres. Zu viele Gewürze, vor allem Salz sind für die Nieren des Hundes sehr schädlich. Sollte man also man nicht widerstehen können, gilt es das Essen vorher abwaschen um somit die Gewürze größtenteils abzuspülen.

Auch Schokolade kann tödlich für den Welpen enden. Hierfür verantwortlich ist das in den Kakaobohnen enthaltene Theobromin, welches je nach Schokoladenart unterschiedlich hoch dosiert vorkommt. Ein Hund mit einem Körpergewicht von 5 Kilogramm oder weniger kann schon an einer Tafel Bitterschokolade sterben. Ebenfalls für den Hund toxisch sind rohe Zwiebeln. Schon eine kleine Zwiebel kann für einen Welpen toxisch sein. Der Aujeszky – Virus kommt in rohem Schweinefleisch vor und verläuft bei einem Ausbruch tödlich. Bei BARF Fütterung sollte daher auf rohes Schweinefleisch verzichtet werden. Welpenfutter welche alle Nährstoffe beinhaltet ist also vollkommen ausreichend und es sollten keine weiteren Risiken eingegangen werden.